Keine Ahnung, ob es dieses Rezept in ganz Deutschland gibt, aber in Baden gehört es jedenfalls einfach dazu. Gegessen werden sie vor allem gerne zu Kartoffelsuppe. Diese Kombi fand ich schon immer etwas seltsam, bei uns gibt es die Apfelküchle deshalb einfach als leckeren Nachtisch 😉 Das Rezept ergibt ungefähr 10 Apfelküchle.

Badische Apfelküchle (auch ohne Weizen und glutenfrei)
 
Zutaten
  • 2 Äpfel (am besten eine leicht säuerliche Sorte wie Braeburn)
  • 300 g Mehl (glutenfrei: glutenfreie Mehlmischung, Kichererbsenmehl, helles Maismehl - weizenfrei: Dinkelmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ca. 40 ml Pflanzenöl (Raps oder Sonnenblume, Albaöl gibt ein butterähnliches Aroma)
  • 4 EL Zucker
  • 300 ml Bier (deutsches Reinheitsgebot = vegan 😉 ) (für die glutenfreie Variante glutenfreies Bier!)
  • 200 ml Mandelmilch
  • Pflanzenöl zum Ausbacken
Zubereitung
  1. Mehl, Salz und Backpulver mischen.
  2. Öl, Milch und Bier unterrühren. Sollte der Teig zu flüssig oder zu fest sein, einfach noch entsprechend Mehl oder Mandelmilch unterrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben.
  3. Äpfel entkernen (am besten mit einem Apfelentkerner), in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden. Normalerweise werden die Äpfel vorher geschält, ich bin meistens zu faul dazu und finde die Apfelküchle auch mit ungeschälten Äpfeln sehr lecker.
  4. Apfelringe im Teig wenden, bis sie komplett davon bedeckt sind.
  5. Mit einem Löffel in eine tiefe Pfanne geben und bei mittlerer Hitze in reichlich Pflanzenöl (z.B. Raps) goldgelb ausbacken.
  6. Zum Schluss mit Puderzucker oder Zimt und Zucker bestreuen.