Kräuterseitlinge

Kräuterseitlinge scheinen nicht so bekannt zu sein. Zumindest werde ich meistens fragend angeschaut, wenn ich davon erzähle. Dabei sind sie sehr lecker und im Vergleich zu vielen anderen Sorten sehr fest. Geschmacklich erinnern sie an Steinpilze. Leider können sie auch etwas zäh sein, wenn man sie nicht lange genug brät oder kocht. Kräuterseitlinge werden oft aus Korea importiert. Wenn man aber die Augen offen hält, gibt es auch immer mal wieder Angebote aus Deutschland.

Man benötigt:

3 – 4 Kräuterseitlinge
4 EL Öl zum Braten (z.B. Rapsöl)
2 El gehackte Petersilie
1 Prise Salz

So geht’s:

Die Kräuterseitlinge der Länge nach halbieren. Man kann sie auch in Scheiben schneiden, dann dauert es nicht so lange, bis sie gar sind. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Seitlinge dazugeben. Von beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Hitze runterschalten und die Seitlinge so lange garen bis sie weich sind. Das kann je nach Größe bis zu 15 Minuten dauern. da hilft nur probieren, am besten vom unteren Ende der Seitlinge, da das am längsten braucht. Zum Schluss die Petersilie und das Salz dazugeben.

Kräuterseitlinge gibt es auch aus Deutschland – das Rezept ist also komplett regional möglich.