brot_saft

Schon seit längerer Zeit wollte ich mir endlich eine Küchenmaschine zulegen. Die einzelnen Küchenhelfer wurden bei mir mit der Zeit immer mehr und bei allem, was ich noch an Anschaffungen für die Küche geplant hatte, hätte ich wohl anbauen müssen. Also kam ich auf die Idee, mir eine Küchenmaschine für alles zu kaufen. Natürlich fiel mir als erstes die KitchenAid ein. Die ist ja nun nicht gerade günstig, weshalb ich mir das sehr lange überlegt habe. Dann wurde mir beim Stöbern eine Küchenmaschine von Kenwood vorgeschlagen. Die war zwar auch nicht günstig, aber doch günstiger als die KitchenAid. Ich war skeptisch, denn leider bezahlt man den günstigeren Preis bei solchen Anschaffungen gerne mal mit schlechter Qualität. Ich habe Tage damit verbracht, immer mal wieder in Foren und bei Produktbewertungen nachzulesen, wie die Kenwood so abschneidet. Seltsamerweise fand ich nur Positives. Was mich dann letztlich überzeugte war die Tatsache, dass so ziemlich alle Aufsätze für die Kenwood aus Edelstahl sind, nicht aus Plastik. Ich weiß nicht wieso, aber die Aufsätze, die ich mit denen der KitchenAid verglichen habe, waren bei der Kenwood aus Edelstahl, bei der KitchenAid aus Kunststoff – vielleicht war das Zufall oder es gibt die Aufsätze bei der KitchenAid auch noch in der Edelstahl-Variante.  Auf Grund des Preises hätte ich es jedenfalls andersrum erwartet.

Der Blender-Aufsatz der Kenwood ist standardmäßig aus Glas, es gibt ihn aber auch aus Edelstahl und Kunststoff. Als dann auch noch ein Kombipaket mit Blender, Entsafter und Fleischwolf (ok, den verkaufe ich bei Ebay) im Angebot war, musste ich zugreifen. Und was soll ich sagen, ich bin total begeistert! Die Anschaffung hat sich definitiv gelohnt.

Den Entsafter habe ich als erstes getestet und auch der funktioniert prima. Ich habe Möhren, eine Tomate und etwas Gurke entsaftet – kein Vergleich zu gekauftem Saft!

Dann habe ich bisher vor allem Teig geknetet – ich wusste nicht, dass richtiges Kneten so einen enormen Unterschied machen kann. Vor allem ist das Kneten mit der Maschine perfekt, wenn man so backfaul ist wie ich.

Als nächstes war Nudelteig dran, damit habe ich meine veganen Maultaschen gemacht – gar kein Problem für die Maschine.

Kürbissuppe lässt sich im heißen Zustand prima mit dem Blender pürieren und wird dabei noch feiner als mit dem Pürierstab.

Den Hefeteig setze ich direkt in der Schüssel an und wenn der Vorteig gegangen ist, lasse ich die Maschine die Arbeit für mich erledigen. Beim Kneten füge ich dann nach Gefühl Wasser dazu. Wenn der Teig die richtige Konsistenz hat, lasse ich noch ein bisschen weiterkneten, löse den Teig vom Knethaken und lasse ihn gehen. So habe ich den bisher besten Hefeteig hinbekommen, den ich je gemacht habe. Daraus wurde ein Weißbrot und der Teig für meine Gemüsetarte.

Bisher kann ich also nur Positives berichten. Wer wie ich am überlegen ist, ob er sich eine Küchenmaschine kaufen soll oder nicht – Ja! Wer sich fragt, ob es unbedingt eine KitchenAid sein muss – Nein! Die Optik ist natürlich eine andere Frage, aber ich mag meine kleine Kenwood!

So um Weihnachten rum sollte es dann erste Versuche mit dem Nudelaufsatz geben 😉