Sich im Winter halbwegs regional und saisonal zu ernähren ist nicht unbedingt einfach. Die wenigen Gemüsesorten, die gerade aus Deutschland kommen, sind nicht besonders beliebt oder einfach recht unbekannt. So ging es mir zumindest mit der Steckrübe. Ich versuche, wenn möglich, nicht allzu exotische Lebensmittel einzukaufen. Zum einen finde ich es unnötig, im Winter z.B. Tomaten nach Deutschland zu schippern, zum anderen ist es einfach auch wesentlich günstiger, auf saisonale Angebote zu achten. Steckrüben sind dafür ein gutes Beispiel – sie sind günstig und im Moment zum Glück in immer mehr Supermärkten zu finden. Ich habe eine riesengroße Steckrübe eingekauft, geschält, in Scheiben geschnitten und eingefroren. Für nur ein Essen sind die meisten Exemplare nämlich oft zu groß und so habe ich immer einen Vorrat zu Hause und muss nichts wegwerfen. Rosenkohl gibt es im Winter zum Glück auch zur Genüge. Wer ihn meistens tiefgefroren einkauft, verpasst etwas! Frisch schmeckt er viel besser. Reis ist nun nicht gerade regional, gehört für mich aber mittlerweile zu den Basics dazu, die ich immer zu Hause habe. Wer auch hier eine heimische Alternative sucht, kann es mal mit Sonnenweizen oder Dinkel versuchen.

Zu diesem Essen gab es eine einfache Sojajoghurtsoße.

Das Rezept kommt bei mir ohne Gewürze aus. Ich würze grundsätzlich eher wenig, da ich es bei manchen Sachen (z.B. Rosenkohl) nicht mag, wenn der tolle Eigengeschmack verändert wird. Außerdem war die „Joghurt“soße gut gewürzt. Wer mag, kann aber natürlich nach eigenem Geschmack würzen.

Panierte Steckrüben mit Rosenkohl und Reis
Arbeitszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
Autor: www.stephiekochtvegan.de
Portionen: 2
Zutaten
  • 500 g Rosenkohl
  • 6 Scheiben geschälte Steckrübe (oder mehr, je nach Hunger)
  • Paniermehl
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Speisestärke
  • 200 g Reis
Zubereitung
  1. Reis nach Packungsanleitung kochen (bei mir macht das der Dampfgarer quasi von selbst).
  2. Rosenkohl putzen, am Strunk kreuzförmig einschneiden (so gart er schneller und gleichmäßiger).
  3. Rosenkohl in ca. 15 Minuten dampfgaren oder im Topf kochen.
  4. Wasser und Speisestärke auf einem tiefen Teller verrühren. Paniermehl auf einen zweiten Teller geben.
  5. Die Steckrübenscheiben zuerst in der Stärkemischung, dann im Paniermehl wälzen.
  6. In etwas Öl in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten. Wichtig: Hitze nach dem Anbraten runterschalten, die Steckrüben brauchen ca. 10 – 15 Minuten bis sie gar sind. Einfacher geht es, wenn man sie vorher kurz vorgart, indem man sie z.B. mit in den Dampfgarer gibt.
  7. Zum Schluss den gegarten Rosenkohl halbieren und in etwas Öl anbraten – so bekommt er ein intensiveres Aroma.
Tipps
Dazu passt eine Soße aus Sojajoghurt oder einfach Ketchup.