Ich habe hier schon länger kein Café mehr vorgestellt, was einfach daran liegt, dass mich keins so wirklich umgehauen hat. Stuttgart ist veganfreundlicher geworden, aber nur weil etwas ein veganes Angebot hat, muss es mir da ja nicht gefallen. Anders sieht es da beim Café Da im Bohnenviertel aus – dort würde ich einziehen! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit dem Schwärmen…

Die Einrichtung: Die Einrichtung wirkt ein bisschen spartanisch, ist aber trotzdem total gemütlich. Zuerst erscheint es einem vielleicht seltsam, dass man direkt an der Bar bestellen muss, aber da man dort die ganze Kuchen- und Getränkeauswahl vor Augen hat, ist das nicht weiter wild. Im Sommer kann man übrigens draußen sitzen und absolute Ruhe unter ein paar Kastanienbäumen genießen – obwohl man nicht weit vom Trubel der Innenstadt entfernt ist.

Die Getränke: Ein absolutes Highlight sind die Getränke, vor allem der Kaffee. Den bekommt man nämlich nicht nur mit Sojamilch, nein, man bekommt ihn sogar mit Hafermilch (das habe ich bisher in keinem Café erlebt). Und der Kaffee ist einfach unglaublich gut. Wer auf so Trendsachen wie Cold Brew oder Iced Latte steht, wird auch fündig, ebenso wie Schokoliebhaber oder regionale Weintrinker (oder ungewöhnliche Limo, Tee, Matcha oder oder oder…).

Der Kuchen: Ein Traum! Der wird nämlich täglich von der Chefin selbst gebacken. Ein veganer Kuchen wäre ja schon toll genug, aber im Da bekommt man auch gerne mal 3 – 4 verschiedene, auch glutenfrei, manchmal roh… Mein Favorit: Schoko-Kirsch.

Der Rest: Man merkt im Da einfach, dass die Chefin all ihr Herzblut in die Sache legt (auch wenn ich sie hier „die Chefin“ nenne, ist sie einfach eine nette Frau, die meist selbst hinter der Bar steht).  Neben Kuchen bekommt man übrigens auch noch was Warmes zu essen, meist Quiches oder Eintöpfe, Sandwiches und und und – da gibt es natürlich auch immer was Veganes. Ach ja, Frühstück gibt es wohl auch, aber so früh habe ich es noch nie hingeschafft.

Zu Café Da geht es übrigens hier entlang: Café Da

Und auch wenn es anders rüberkommt: Ich bekomme kein Geld für dieses Loblied, das Da weiß bis jetzt noch nicht einmal, dass es hier erwähnt wird (das werde ich aber gleich ändern). Wenn ich aber von etwas begeistert bin, muss ich es mit anderen teilen, in der Hoffnung, dass es dieses Café noch unzählige Jahre geben wird und sie sich von mir aus eine goldene Nase verdienen. Das wäre nämlich wirklich verdient.