Manchmal stehe ich in der Küche und mir fällt auf einmal ein Rezept ein. Selten klappt das dann sofort, aber bei diesen Waffeln war gleich der erste Versuch so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte ein Frühstück, das sich gut variieren, vorbereiten und mitnehmen lässt und lange satt macht. Und da wir ein neues Waffeleisen haben, lagen Waffeln auf der Hand. Die Waffeln selbst sind ohne zugesetzten Zucker und ohne irgendwas drauf schmecken sie dementsprechend nicht sehr süß. Da ich Waffeln aber nie direkt so esse, finde ich das nicht tragisch und spare mir so unnötigen Zucker (ein Vorsatz, den ich sowieso viel zu selten hinbekomme). Meine Lieblingskombi derzeit: Eine Waffel mit Apfelmark (auch da gibt es zig Variationen, z.B. mit Banane oder Cassis…), Nüssen und Banane.

Das Rezept ergibt bei mir 6 große, dicke, belgische Waffeln. Ich fette das Waffeleisen nicht extra ein, weil es auch ohne funktioniert, das kommt aber sehr auf das Waffeleisen an! Unser altes Waffeleisen hat auch mit viel Fett keine guten Waffeln hinbekommen, seitdem wir auf das Eisen für belgische Waffeln von Domo umgestiegen sind, klappt es. Ich backe die Waffeln bei etwas mehr als mittlerer Hitze so lange, bis sich das Waffeleisen ohne Probleme öffnen lässt – bloß nicht öffnen, wenn sich der Deckel noch nicht ohne Probleme heben lässt, dann reißen die Waffeln. Wenn ich sie dann noch etwas knuspriger mag, backe ich sie noch kurz bei hoher Hitze fertig.

Übrigens lassen sich die Waffeln prima einfrieren und dann im Toaster wieder aufbacken.

Vegane Frühstückswaffeln
 
Autor:
Portionen: 6
Zutaten
  • 80g Haferflocken
  • 50g Buchweizen-Vollkornmehl
  • 120g Mehl
  • 250ml Wasser
  • 20g Margarine
  • 1 reife Banane
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle trockenen Zutaten in einer Küchenmaschine mixen, bis die Haferflocken zu einem groben Mehl vermahlen sind.
  2. Banane, Wasser und Margarine dazugeben.
  3. Im Waffeleisen backen.